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Initiativbewerbung: Tipps und Tricks für deinen Ausbildungsplatz

Initiativbewerbung: Tipps und Tricks für deinen Ausbildungsplatz
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Tanja Tänzer am 27.03.2018

Dir geht es wie vielen anderen jungen Menschen in Deutschland. Du hast die Schule erfolgreich abgeschlossen und suchst nun seit geraumer Zeit eine passende Ausbildungsstelle. Du bist motiviert, jedoch bekommst du einfach keine positive Rückmeldung auf deine zahlreichen Bewerbungen. Das mag daran liegen, dass sich sehr viele Personen gleichzeitig auf einen ausgeschriebenen Ausbildungsplatz bewerben. Wir zeigen dir, wie du mit einer Initiativbewerbung auf dich aufmerksam machst!

Plan B – Die Initiativbewerbung

Während du auf Antworten auf deine zahlreichen Bewerbungen wartest, kannst du die Zeit produktiv nutzen. Manchmal kann es sehr lange dauern, bis Unternehmen die Bewerbungsunterlagen aller Bewerber durchgesehen haben. In dieser Wartezeit ist es wichtig, nicht den Mut zu verlieren und am Ball zu bleiben!

Für den Fall, dass du keinen der ausgeschriebenen Ausbildungsplätze bekommst, heißt es: Eigeninitiative zeigen! Die Initiativbewerbung bei einem Unternehmen,  das derzeit eigentlich keine Stellen ausgeschrieben hat, verschafft dir klare Vorteile.  Deine Bewerbung wird nämlich nicht mit den Massen anderer Bewerbungen verglichen, wie es sonst der Fall ist. Entscheidet sich der Personaler, eine Ausbildungsstelle zu besetzen, hat er in dir vielleicht schon die richtige Person gefunden.

Wie eine Initiativbewerbung funktioniert

Da du in der Regel schon einige Bewerbungen verfasst hast, ist die Initiativbewerbung ein leichtes Spiel. Deinen Lebenslauf und deine Zeugnisse hast du bereits vorliegen, jetzt fehlt nur noch ein individuelles Anschreiben, das du dem Unternehmen passt, bei dem du dich initiativ bewirbst.
Ziel der Initiativbewerbung ist es schließlich, dem Unternehmen vor allen anderen zu zeigen, was dich an dem Berufsfeld und dem Unternehmen selbst besonders interessiert.

Die Recherche

Bei der Recherche für deine Initiativbewerbung fokussierst du dich auf die Suche nach einem Unternehmen, das zu deinen Qualifikationen passt. Diese kannst du beispielsweise im Internet,  TV, Radio, in der Zeitung oder durch die Nachfrage im Bekanntenkreis finden.

Wenn du ein Unternehmen für deine Initiativbewerbung gefunden hast, solltest du dich gründlich über dieses informieren. Informationen findest du auf der Internet-Seite des Unternehmens, auf Social Media Kanälen wie Facebook, in Foren oder über Pressemitteilungen. Solltest du dir unsicher sein, ob der Betrieb, bei dem du dich gerne bewerben möchtest, überhaupt ausbildet, besteht die Möglichkeit, bei dem Unternehmen selbst anzurufen und deine offenen Fragen zu einer möglichen Bewerbung zu klären. Auf diesem Wege hinterlässt du zudem einen ersten persönlichen Eindruck.

Keine Angst: Motivation zu zeigen kann nie schaden! Notiere dir vor dem Telefonat auf einem Zettel, was du wissen möchtest – so verlierst du während des Gesprächs nicht den Faden.

Das Anschreiben

Das Anschreiben ist der wichtigste Teil der Bewerbung. Im Anschreiben geht es darum, deine Qualifikationen hervorzuheben und zu zeigen, was dich an einer Ausbildung in diesem Unternehmen besonders interessiert. Details über dich stehen im Lebenslauf; das einseitige Anschreiben auf der ersten Seite soll darauf aufmerksam machen, was dafür spricht, dich einzustellen.  

Tipps für dein Anschreiben:

  • Weise zu Beginn auf das geführte Telefonat hin
  • Bezug herstellen – Wie bist du auf das Unternehmen aufmerksam geworden?
  • Sprich deine/n AnsprechpartnerIn an, statt mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ zu beginnen
  • (solltest du deine/n AnsprechpartnerIn nicht kennen, ist „Sehr geehrte Damen und Herren“ als Ansprache immer passend)
  • Nenne keine unnötige Fakten, diese stehen im Lebenslauf
  • Stelle deine Stärken und Erfahrungen heraus – Wieso passt du in das Unternehmen?
  • Interesse zeigen - Was fasziniert dich an dem Unternehmen? Verbindet euch etwas, zum Beispiel ein Praktikum in der Vergangenheit?

Viel Erfolg bei deiner Initiativbewerbung!